matthias-beierIch bin überzeugter Europäer deutscher Nation und wurde 1976 in Augsburg geboren – in einer von den Römern gegründeten, freien Reichsstadt mit 2000-jähriger Geschichte. Ich bin bürgerlicher Herkunft und habe eine sozial-liberale Einstellung. Warum ich das sage?

Weil Haltung, Geschichte und DEINE Geschichte für Schauspiel sehr wesentlich sind.

Und Bildung! Wenn man nicht so privilegiert war, eine profunde Ausbildung zu geniessen, dann zählt das Motto „Wise up!“. Bilde Dich weiter und finde die richtigen Menschen, die Dir das beibringen, was Du suchst.

Ich habe anfangs bei Barbara Czerwinski (Schaubühne Berlin), Prof. Stefan Wiefel (Folkwangschule Essen/Hochschule für Musik und Theater Hannover) und John Costopoulos (HdK Berlin/Actors Studio New York) gelernt. Als ein Low-Budget-Film, bei dem ich mitgespielt habe, in Hollywood auf einem Filmfestival lief, traf ich Susan Batson. Nach dieser Art von Schauspiel hatte ich immer gesucht.Meinen ganzen Aufenthalt über war ich in ihrem Studio.

Nur zwei Monate später arbeitete ich mit Susan an meiner Theaterrolle in „Der Milchritter“ für das Theater an der Kö in Düsseldorf. Und zwar in Rumänien bei Nicole Kidman, da sie Nicole parallel zu ihren Dreharbeiten von „Cold Mountain“ coachte.

Nach meinem Theaterengagement zog ich für 2 Jahre nach New York und studierte an Susans Schule. Nach verschiedensten Kursen und fast täglichem Training machte mich Susan zum Mitglied ihrer Master Class „Gold Dust“ u.a. neben Juliette Binoche. Susan Batson hat mich außergewöhnlich gefördert und wurde zu meiner Mentorin.

Der Tod meiner Eltern zog mich zurück in meine Heimat. Mit Susans Freundin Suzanne Geyer habe ich diese Technik drei weitere Jahre eingeübt.
Über 20 Jahre habe ich in Film, Fernsehen und Theater gespielt: In Scripted Reality, in Daily Soaps, in wöchentlichen Serien, in Fernsehfilmen, Kinofilmen und internationalen Kinofilmen. Ich kenne jede Branche innerhalb der Branche aus eigener Erfahrung. Jetzt spiele ich nur noch aus Spass.

Durch Schauspiel bin ich der Mann geworden, der ich immer sein wollte. Und durch diese Selbsterkenntnis der Coach, den ich mir selbst von Anfang an gewünscht hätte.
Allerdings möchte ich betonen: Ich bin nicht einer dieser Coaches, die aus schauspielerischem Misserfolg, Frustration, Geldnöten oder Mangel an Alternativen Schauspiellehrer geworden sind, um dann Ihren Minderwertigkeitskomplex an Schülern abzuarbeiten. Ich kenne „struggle“, bin aber nun in jeder Hinsicht privat sehr glücklich. Und Schauspielcoach zu sein ist meine Bestimmung.

susan_letter_webAlles, was ich gelernt und studiert habe, gebe ich weiter. Mittlerweile coache ich seit seit über 10 Jahren privat professionelle Schauspieler, habe an 5 Schauspielschulen doziert, an einer 1,0 Magisterarbeit über Method Acting mitgearbeitet und seit 6 Jahren gebe ich bundesweit eigene Workshops.

Wenn Du willst, ermögliche ich Dir die Fertigkeit, bei Castings, Proben und Dreharbeiten Spielvorschläge zu machen, die niemand ablehnen kann – solange Du gegenüber Deiner Berufung fleißig und bescheiden bleibst. Denn es geht nicht wirklich um Dich, sondern um die und um DEINE Geschichte – wie ich am Anfang erwähnt habe.

Und jeder, der die schauspielerische Arbeit wirklich kennen und schätzen gelernt hat, wird Susan Batsons Motto treu bleiben:

„ALWAYS IN THE ART“